Am liebsten würde er einfach nur in Ruhe Songs schreiben. Aber irgendwie lässt man ihn nicht. Da gibt es Neider im Netz und den ewigen Stempel des "Ex-Alexisonfire-Gitarristen". Aber wenigstens kann Dallas Green aka City and Colour fleißig als Headliner die Hallen füllen oder als Support für Acts wie Pink und Biffy Clyro dauertouren - und sein heißgeliebtes Bandspiel "Hand-Ball" musste er auch nicht aufgeben.
Rocky Votolato hat seinen Blutsbruder Cody mit im Gepäck und die beiden spielen neben Rockys Songs auch welche ihrer gemeinsamen Ex-Band Waxwing. Als Support ist Denison Witmer mit dabei.
Sänger Shane und Gitarrist Josh erzählen über ihr neues Album und überlegen: Was wäre gewesen wenn - und wieso sie im Gegensatz zu vielen anderen Bands den Hype überlebt haben.
Augen zu und genießen. Ólafur Arnalds rollt seinen Klangteppich in der bestuhlten und ausverkauften Kulturkirche Köln aus. Den Fotografen ist es unangenehm, die Atmosphäre der hypnothisch Pianosoli zu stören.
Alin Coen stellt mit ihrer Band in der sehr gut gefüllten Kölner Werkstatt ihr neues, noch nicht veröffentlichtes Album "We're Not The Ones We Thought We Were" vor - ergänzt durch eine Handvoll alter Songs.
Die Londoner Newcomer Savages hüllen sich bei ihrer ersten Deutschlandshow in Unmengen an Nebel, hinterlassen ihr Publikum jedoch mit dem klaren Gedanken "Die habe ich schon gesehen, als sie noch im Gebäude 9 gespielt haben"
Die Erwartungen an Tom Odell sind hoch, als er im ausverkauften Club Bahnhof Ehrenfeld die Bühne betritt. Er gibt sich charmant im Popgewandt. Ob dies für den großen Karrieresprung reicht, wird sich noch zeigen.
Mit Pauken, ohne Trompeten aber dafür mit engelsgleicher Stimme verzaubert Ellie Goulding am Sonntag Abend ihr Publikum in der Kölner Essigfabrik. Support: Matthew Koma.
Zum Start der Festivalsaison lässt das Groezrock mit seinem exzellenten Line-Up kaum Zeit zum Verschnaufen. Junge Wilde (A Wilhelm Scream), unförmige Bekloppte (The Aquabats), feste Größen (Pennywise & Rise Against) und totgeglaubte Legenden (Grade & Texas Is The Reason), Fingerpointing (Iron Chic), Stagedive-Marathon (Polar Bear Club) und Bad Religion als Quartett.
Vorpommerns gefährlichste Band, Feine Sahne Fischfielt, und die selbsternannte Quing of Berlin, Sookee, zeigen der internationalen Arbeiterjugend auf dem Workers Youth Festival in Dortmund, wo der Hammer neben der Sichel hängt. Das passt wie die rote Faust aufs Auge.
Attack! Attack! aus Wales kehren nach Köln zurück und spielen im MTC ein initmes Abschiedskonzert für ihre treuen Fans. Unterstüzt werden sie von Gavin Butler, der statt dem Rest von The Blackout eine Akustik-Gitarre im Gepäck hat.
"You may call me....delicious!" Danko Jones laden zum Date in die Kölner Live Music Hall ein und ihre Verehrer erscheinen in begeisterten Scharen. Support: Bombus
Im Netz sind die Timelines mit #rp13 verstopft. Im Analogen zeigen Perdition und All Aboard, wofür der Hashtag neben Re:Publica auch stehen könnte: really punkrock!
Uncle M lädt zur einjährigen Geburtstagssause im ausverkauften Skaters Palace in Münster mit Mukke, Muffins und Meister-Beatbox. Gratulanten waren u.a. Nothington, Apologies, I Have None und Kmpfsprt.
Die einen nennen es Avantgarde, die anderen wollen ihr Geld zurück. The Knife spalten mit ihrer Playback-Performance im E-Werk und veranlassen einige sogar zum frühzeitigen Verlassen der Show.
Glory Hallelujah! Frank Turner lässt die lange ausverkaufte Kulturkirche in Köln himmelhoch jauchzen, singt Eulogy auf deutsch und beweist, dass er auf jeder kleinen und großen Bühne der Welt zu Hause ist.