ALEC EMPIRE

 

THE GOLDEN FORETASTE OF HEAVEN

[EAT YOUR HEART OUT]

 

Ein Schriftwerk zur Personalie Alec Empire und dessen „The Golden Foretaste Of Heaven“-Album. Lediglich wenigen Künstlern ist vorbehalten, sich einen Status jenseits der Unantastbarkeit erarbeitet zu haben. Alec Empire gehört zu dieser selten Spezies. Der Mastermind von Anarcho-Techno-Geschoss Atari Teenage Riot und Remix-Meister vor dem Herrn hat sich seine Reputation durch jahrelange Qualitätsveröffentlichungen erarbeitet. Darf trotzdem gesagt sein, dass Dritte der Auftakt von „T.G.F.O.H.“ an Moby erinnert? Antwort: Ja klar! Freie Meinung für freie Bürger. Zumindest im GETADDICTED-Kosmos. Zurück zu Alec Empires neuem Schaffenswerk. Im fortgesetzten Hörbetrieb packt der Herr den Pop wieder zurück in den Schrank und wechselt zu Klangwelten, die eine Vorstellungswelt à la Blade Runner zum Leben erwecken. Von der Zukunftsvision Rolle rückwärts in die Gegenwart. Die hebt sich durch einen experimentelle Ideenmix hervor. Ein bisschen Klimper-Klimper, abgelöst durch Brit-Bass-Bauwerke, gefolgt von Blubber-Bläschen-Beats. Das ist Alec Empire inklusiv Nic Endo-Anhang. „Ungewohnt konventionell“ meint hier Low-Fi-Radikalität für Gehörgangster. Und „No-Why-New York“ zum Abschluss ist gleichzeitig die Steilvorlage für einen Stammplatz auf dem Soundtrack des designierten Metropolis-Remakes. Top, die Wette gilt!

 

 

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Verfasser: Michael Blatt

Artverwandt: The Faint