TRACKLIST

  1. I Will Never Let You Down
  2. Let Go
  3. Another Cold Day
  4. My Time Has Come
  5. Life Is Too Short
  6. Give Me A Reason
  7. Stop Running
  8. The Awakening
  9. I Believe…
  10. Rise And Fight
  11. Nowhere To Run, No Place To Hide
  12. I´ll Show No Fear

CALIBAN

 

THE AWAKENING

[ROADRUNNER RECORDS]

 

Vorneweg: Mit Benny Richter hat der Keyboarder von Marc Terenzi dieses Album zusammen mit Gitarrist Marc Goertz produziert. Wenn er Marc Terenzi diesen Sound auch mal verpassen würde, könnte dessen holde Gattin Sarah Connor die deutsche Nationalhymne entweder rückwärts mit 190 bpm singen oder würd nur noch im Glanze brühen. A propos Sarah Connor (uneleganter Haken zurück zu Caliban): Der cleane Gesang, der ja live auch mal nicht ganz so sauber rüberkam, ist auf „The Awakening“ im Vergleich zum Vorgänger deutlich reduziert. Dafür darf Frontsau Andy wieder öfter ran – röhrend, grunzend, shoutend, variabler und druckvoller als je zuvor. Ergänzend ist auch der Rest deutlich härter. Tonnenschwere Moshparts wechseln sich mit einer Doublebass, die schneller rennt als Käptn Jack Sparrow, die umgesetzte Erkenntnis, dass Nackenbrecher im Metalcore nicht tödlich sind. Nach den beiden Vorgängern ist „The Awakening“ eine enorme positive Überraschung.

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: Killswitch Engage, Heaven Shall Burn