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TRACKLIST
- Count Me In
- Nowhere To Turn
- Break Through It All
- Curl Up And Die
- Behind Your Eyes
- F*** It All
- See It Through
- Nothing But Agony
- Infected
- Take Me Away
- Still Standing
DEATH BEFORE DISHONOR
COUNT ME IN
[BRIDGE 9 RECORDS]
„Count me in“ erinnert mich an die 90er, als Hardcore noch Hardcore war. Death Before Dishonor bringen mit ihrem neuen Album den Asifaktor wieder zurück in die allzu verweichlichte, immer korrekte Walldorf-Hardcoreszene. Straßenattitüde ist heute nur noch der rosig-blumige Spaziergang ins Reformhaus, um Rotbusch-Tee und Hafergebäck zu holen. Wo sind die Tage, als auf dem Treppenabsatz gesessen, gesoffen und geprügelt wurde? Die Bostoner, die sich nicht zu Unrecht als „Das Härteste“ der Hauptstadt von Massachusetts bezeichnen, polieren jedem musikalisch die Fresse. Elf Songs gespickt mit Hass, Wut und dicken Eiern. Manchen wird das Album anwidern oder ängstigen, die Blümchenfraktion wird es komplett ablehnen, weil vollkommen inkorrekt und so. Wer aber auf Golf tieferlegen, Melkschemelpogo, Kneipenschlägerei oder ähnliches steht und dazu die passende musikalische Unterlegung fehlt, dem sei „Count me in“ empfohlen! Was besseres zum Kreuzheben in der Muckibude um die Ecke gibt´s nicht. Hidden track mit Cock Sparrer Hommage. Asicore kann alles!






