TRACKLIST

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INFERNO

 

PIONEERING WORK

[DESTINY]

 

Anfang der Achtziger überlegen sich ein paar Augsburger Jungs, einfach mal Musik zu machen, die härter als Discharge ist, gehen in einen Proberaum und prügeln sich die Seele aus dem Leib. Und was passiert? Niemand geringeres als SOD covern „Ram It Up“, einen ihrer ersten Songs. Die Marschroute ist also klar: Drummer PZ (der später durch Praxe ersetzt wird) verwemst sein Schlagzeug, als müsste er mit seinen Snareschlägen in einer Minute aus einem Ameisenhaufen jedes einzelne Krabbelvieh einzeln erschlagen. „Sänger“ Howie brüllt sich die Kehle wund, Bassist Zong wedelt um die Akkordfolgen in einem Tempo, bei dem selbst Rancid-Basser Matt Freeman sich anstrengen muss und an der Gitarre schreddert unter anderem Archi, der später Anführer der Terrorgruppe wurde. Hätte man den nicht gerade freundlich besungenen Ronald Reagen in einen Raum gesperrt und ihm diese fast komplette Diskografie 48 Stunden in die Ohren gehauen, wäre er wahrscheinlich direkt zu den Sowjets übergelaufen.

 

 

Verfasser: Jens Becker

Artverwandt: SOD, Vorkriegsjugend