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THE PARACHUTES
VULTURES
[REDFIELD RECORDS]
Eigentlich hat man ja im Trierer Raum, meiner alten Heimat, eine gewisse Abneigung gegen Saarländer. Aber man ist ja immer offen für alles und so landete Parachutes’ zweites Album "Vultures" in meinem Briefkasten. Schon beim Opener „Fist Up And Boots Off Motherfucker“ bricht der kreischende Gesang nur so aus den Boxen hervor. Bei den anderen Songs des Albums geht es nicht zartbesaiteter zur Sache: Metallriffing, Double-Bass und kreischender Gesang. Es werden aber auch langsame, melancholische und melodische Töne angeschlagen. Man würde niemals denken, dass es sich bei Parachutes um eine Band aus unseren Gefilden handelt. Zu gering ist der Unterschied zu den großen Amikapellen, wie Underoath oder Alexisonfire. Nein! Parachutes hören sich nicht, wie ein Abklatsch vorgenannter Bands an. Sie erfinden das Genre zwar nicht neu, aber schaffen es eine Eigenständigkeit zu entwickeln, die sie wieder erkennbar macht und allein das hebt schon von so mancher trittbrettfahrenden Band des Screamo-, Emo-, Posthardcore- Genres ab und macht mir Saarländer um einiges sympathischer.
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