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TRACKLIST
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THE RED CHORD
PREY FOR EYES
[METAL BLADE]
Captain Future als Grindcore-Version gefällig? Dann bitte „It Came from Over There” abspielen. Okay, es ist nicht wirklich der Titeltrack zur gleichnamigen Comicserie, jedoch klingt dieser Instrumentaltrack ziemlich spacig. Nachdem die Band sich bei ihrem Vorgänger deutlich mehr dem Metalcore gewidmet hat, tendieren die regulären 14 Songs wieder mehr zum brachialen Grindcore.
Die Protagonisten sind zweifelsohne Sänger Guy Kozowyk und Schlagzeuger Brad Fickeisen (lustiger Name übrigens). Der eine keift seine Stimme durch die dunkelsten Ebenen des Grindcores und schenkt auch dem Doom seine Aufmerksamkeit. Der andere muss extreme Waden haben. Denn die Double-Bass-Attacken sind nicht von schlechten Eltern. Die Gitarrenparts sind durchdacht, verspielt und zeugen von hoher Instrumentenbeherrschung. Zuständig dafür sind Kevin Rampelberg und Mike McKenzie, die teils schneide bis atmosphärische Riffs aus den sechs Saiten hervorrufen. The Red Chord scheinen wohl ihren eigenen Punkt in der Musikwelt gefunden zu haben und haben trotz des chaotischen Zustands, welcher auf „Prey For Eyes“ zu scheinen mag, den roten Faden dennoch nicht verloren. Auch das Cover ist nicht mehr so fies ekelig wie das bei „Clients“, dennoch entsprechend.
Produziert wurde das Album von Eric Rachel, der u.a. auch mit Every Time I Die und A Life Once Lost zusammen gearbeitet hat. Als Gäste sind Converge-Bassist Nate Newton bei “Tread On The Necks Of Kings” und “Responsibles” sowie Job For A Cowboy-Sänger Jonny Davy bei “Prey For Eyes” und “Dread Prevailed” mit dabei. “Prey For Eyes“ ist nichts für weiche Gemüter, aber für jeden, der Eier in der Hose hat, genau das Richtige. Chaotisch, verwirrend und vollkommen.
- The Red Chord . Prey For Eyes
- Galerie: The Red Chord, From A Second Story Window, A New Hope in Bochum 2007






