„Don´t Let The Bastards Get You Down“ etwa passt
hervorragend in das Umfeld eines lichtarmen und nach abgestandenem
Zigarettengeruch riechenden Partykellers.
Die Briten sind mit Rise Against auf Live-Lehrgang gewesen. Mit ihrer Fünf-Song-EP "Slow Down For Nothing" liefern sie kein allzu eigenständiges Werk, aber eins mit guter Prognose.
Ganz schön auf die 12. Einweg liefern
mit ihrer neuen Platte „Sternentaucher“ straighten Alternative-Rock, der sich
vor Genregrößen nicht zu verstecken braucht.
Im Team "Intelligenter, deutschsprachiger Punkrock" sind Bands wie Turbostaat, Captain Planet oder Duesenjaeger gesetzt. Atlan melden mit ihrer EP erste Ansprüche auf einen Stammplatz an.
„Eigentlich“ ist ein Tritt in die kollektiven Eier der Menschheit. Für so viel Ablehnung, Abneigung und so manche Gehässigkeiten müsste man Love A ignorieren. Eigentlich.
Hinter Your Favourite Trainwreck stecken Jeff Caudill (Gameface) und Popeye V. (Farside). Auf ihrer Vier-Song-EP "The Brilliance" täuschen sie einen Nostalgie-Trip aber nur an.
Von Kanada über Kalifornien nach Gainesville und wieder zurück - „Holy Shit“ von Living With Lions ist weder heilig noch beschissen, sondern vor allem griffig in doppelter Hinsicht.
Skapunk ist im Jahr 2011 so relevant wie Friedrich Merz und Dieter
Thomas Heck. Trotzdem behauptet Dicky Barrett. Wir machen wirklich gute
Platten, und diese jetzige ist da keine Ausnahme! Selbstironie oder
Altersweisheit?
Alcatraz machen's wie Adenauer: Keine Experimente. Bei den Klängen von „Smile Now, Cry Later“ hätte der alte Konrad sich das mit der Westorientierung aber wohl nochmal überlegt.
Was wird aus elektronisch versetztem Postrock, bei man die Gitarren marginalisiert? Die Antwort ist auf „Labyrinths“ von Polinski zu finden, dem Solo-Debüt von Paul Wolinski (65daysofstatic).
„Don't forget your roots“, haben uns Warzone 1988 ermahnt. Uns alle, von der Ostküste bis zur Westküste. H2O haben uns in „Family Tree“ 1996 dran erinnert. Die Folgen haben sie jetzt selbst zu tragen.