Alin Coen stellt mit ihrer Band in der sehr gut gefüllten Kölner Werkstatt ihr neues, noch nicht veröffentlichtes Album "We're Not The Ones We Thought We Were" vor - ergänzt durch eine Handvoll alter Songs.
Die Londoner Newcomer Savages hüllen sich bei ihrer ersten Deutschlandshow in Unmengen an Nebel, hinterlassen ihr Publikum jedoch mit dem klaren Gedanken "Die habe ich schon gesehen, als sie noch im Gebäude 9 gespielt haben"
Die Erwartungen an Tom Odell sind hoch, als er im ausverkauften Club Bahnhof Ehrenfeld die Bühne betritt. Er gibt sich charmant im Popgewandt. Ob dies für den großen Karrieresprung reicht, wird sich noch zeigen.
Mit Pauken, ohne Trompeten aber dafür mit engelsgleicher Stimme verzaubert Ellie Goulding am Sonntag Abend ihr Publikum in der Kölner Essigfabrik. Support: Matthew Koma.
Zum Start der Festivalsaison lässt das Groezrock mit seinem exzellenten Line-Up kaum Zeit zum Verschnaufen. Junge Wilde (A Wilhelm Scream), unförmige Bekloppte (The Aquabats), feste Größen (Pennywise & Rise Against) und totgeglaubte Legenden (Grade & Texas Is The Reason, Fingerpointing (Iron Chic), Stagedive-Marathon (Polar Bear Club), ergraute Legenden und Bad Religion als Quartett.
Vorpommerns gefährlichste Band, Feine Sahne Fischfielt, und die selbsternannte Quing of Berlin, Sookee, zeigen der internationalen Arbeiterjugend auf dem Workers Youth Festival in Dortmund, wo der Hammer neben der Sichel hängt. Das passt wie die rote Faust aufs Auge.
Attack! Attack! aus Wales kehren nach Köln zurück und spielen im MTC ein initmes Abschiedskonzert für ihre treuen Fans. Unterstüzt werden sie von Gavin Butler, der statt dem Rest von The Blackout eine Akustik-Gitarre im Gepäck hat.
"You may call me....delicious!" Danko Jones laden zum Date in die Kölner Live Music Hall ein und ihre Verehrer erscheinen in begeisterten Scharen. Support: Bombus
Im Netz sind die Timelines mit #rp13 verstopft. Im Analogen zeigen Perdition und All Aboard, wofür der Hashtag neben Re:Publica auch stehen könnte: really punkrock!
Uncle M lädt zur einjährigen Geburtstagssause im ausverkauften Skaters Palace in Münster mit Mukke, Muffins und Meister-Beatbox. Gratulanten waren u.a. Nothington, Apologies, I Have None und Kmpfsprt.
Iron Chic reißen das ausverkaufte Cafe Lorenz Süd buchstäblich aus den Latschen. Das Publikum dankt mit totalem Abriss, selbst der jüngste Iron Chic-Fan Lilly steht mit Kopfhörern fingerpointend auf der Bühne und singt mit.
Polar Bear Club beenden ihre Europa-Tour auf der Visions Party im Dortmunder FZW und Front-Hüpfer Jimmy Stadt freut sich, dass einmal ein Tourfinale nicht in die Hosen gegangen ist. Und alle springen zustimmend mit.
Schicke Frisuren und süß-einprägsamer Pop-Punk: Tayson Jardine und ihre vier Jungs von We are The In Crowd überzeugten beim deutschen Tourfinale im Luxor. Mit dabei war auch das Alternative-Trio Never Shout Never.
Die einen nennen es Avantgarde, die anderen wollen ihr Geld zurück. The Knife spalten mit ihrer Playback-Performance im E-Werk und veranlassen einige sogar zum frühzeitigen Verlassen der Show.
Glory Hallelujah! Frank Turner lässt die lange ausverkaufte Kulturkirche in Köln himmelhoch jauchzen, singt Eulogy auf deutsch und beweist, dass er auf jeder kleinen und großen Bühne der Welt zu Hause ist.
Die Premiere der Münchner Monster-Bash-Ausgabe mit Rise Against, Pennywise, Flag, Millencolin, Grade, Less Than Jake, Polar Bear Club, AC4, A Wilhelm Scream, The Front Bottoms, Nations Afire, Nothington und Tim Vantol.
Propagandhi sind mit ihrem neuen Album "Failed States" auf Tour. In die ordentlich gefüllte Kölner Essigfabrik haben sie als Support Shai Hulud und War On Women mitgebracht.
Es haben sich nur wenige Leute ins Blue Shell verirrit - und die sind auch noch zurückhaltend. Trotzdem können Mikrokosmos23 ihren Zwischenstopp als Erfolg verbuchen.